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08.12.2016 - 11:04
Foto: AP

Bill Gates nennt Edward Snowden "Gesetzesbrecher"

14.03.2014, 09:48
Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat für den NSA-Enthüller Edward Snowden, der in der Internet oft als Held gefeiert wird, nur wenig Bewunderung übrig. "Ich denke, er hat das Gesetz gebrochen, also würde ich ihn mit Sicherheit nicht als Helden bezeichnen", sagte Gates in einem Interview mit dem US-Magazin "Rolling Stone". Ganz anders sieht das beispielsweise Apple-Mitgründer Steve Wozniak.

Viel Anerkennung werde er dem ehemaligen US- Geheimdienstmitarbeiter nicht zollen, versicherte der 58- jährige Gates. Hätte Snowden die Dinge wirklich verbessern wollen, wäre er vorsichtiger mit seinen Enthüllungen zur massenhaften Spionage der Geheimdienste umgegangen, sagte Gates, laut "Forbes"- Magazin der reichste Mensch der Welt.

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Wozniak nennt Snowden modernen Helden

Apple- Mitgründer Steve Wozniak (Bild) sieht das gänzlich anders. Für ihn ist Snowden ein moderner Held und sollte als solcher in seine Heimat zurückkehren dürfen. Wozniak betonte kürzlich auf der Computermesse CeBIT in Hannover vor knapp 600 Zuhörern: "Ich glaube, Edward Snowden ist ein Typ wie ich."

Er habe allerdings den Mut gehabt, für seine Ideale seine Karriere zu opfern. Auf die Frage, ob der im russischen Exil lebende Snowden zurückkehren sollte, meinte Wozniak: "Unbedingt." Er selbst würde nach Moskau fliegen, um ihn dort zu treffen. Zudem sollten sich die USA beim Datenschutz von Europa inspirieren lassen.

Snowden spaltet die Vereinigten Staaten

Die gänzlich konträre Auffassung der beiden Techniklegenden beim Thema Edward Snowden zeigt anschaulich, wie sehr der NSA- Enthüller das Land spaltet. Die einen loben ihn für seine Taten und sehen ihn als modernen Helden, der sich mächtigen Geheimdiensten und ganzen Staaten in den Weg stellt.

Für andere ist Snowden ein gewöhnlicher Maulwurf, der verbotenerweise Staatsgeheimnisse aufgedeckt und so die nationale Sicherheit gefährdet hat. Angesichts dieser kontroversen Auffassung wird Wozniaks Wunsch, Snowden solle in die USA zurückkehren, wohl so schnell nicht in Erfüllung gehen.

14.03.2014, 09:48
AG/red
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