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06.12.2016 - 02:00
Foto: EPA

Arbeiter verklagen Apple wegen Taschenkontrollen

30.07.2013, 11:49
Zwei ehemalige Mitarbeiter in US-amerikanischen Apple Stores haben den iPhone-Erfinder wegen Dutzender unbezahlter Überstunden verklagt. Der Grund: Apple verlangt von Mitarbeitern, sich beim Verlassen des Geschäfts zweimal am Tag einer Taschenkontrolle durch den Filialleiter zu stellen. Die Mitarbeiter behaupten, sich für diese Kontrollen täglich eine halbe Stunde angestellt, die verlorene Zeit jedoch nie bezahlt bekommen zu haben.

In US- amerikanischen Apple Stores ist es Pflicht, dass Mitarbeiter beim Verlassen des Geschäfts – wenn sie Mittagspause machen oder den Heimweg antreten – ihre Taschen zur Durchsuchung dem Filialleiter vorlegen. Während diese Praxis offenbar von den Mitarbeitern geduldet wird, stößt die dadurch verlorene Zeit zwei ehemaligen Mitarbeitern so sauer auf, dass sie ihren Ex- Arbeitgeber jetzt verklagt haben.

Schlange stehen kostet Arbeiter 1.500 Dollar im Jahr

Sie hätten täglich rund 30 Minuten für die Taschenkontrolle anstehen müssen, die verlorene Zeit jedoch nie ersetzt bekommen, so die Kläger Amanda Frlekin und Dean Pelle. Dadurch hätten sie jährlich rund 1.500 Dollar verloren. Apple habe damit "illegale und unsachgemäße Lohnpraktiken angewendet, die auf Stundenbasis arbeitende Mitarbeiter in den ganzen USA um Löhne und Überstundenvergütungen in Höhe mehrerer Millionen Dollar gebracht haben", zitiert "CNET"  aus der Klage.

Das Hauptproblem sei nicht die Taschendurchsuchung an sich, die verhindern soll, dass Mitarbeiter Geräte aus den Apple Stores schmuggeln. Es gehe vielmehr um die Wartezeit. Es handle sich bei den Taschenkontrollen aus Sicht der Ex- Mitarbeiter um "verlangte, aber nicht kompensierte Sicherheitsüberprüfungen". Damit verletze der Konzern ein US- Arbeitsgesetz sowie die Gesetze der Staaten New York und Kalifornien, aus denen die beiden Kläger stammen. Apple selbst hat sich in der Causa noch nicht zu Wort gemeldet.

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