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08.12.2016 - 10:06
Foto: dpa/Peter Kneffel, thinkstockphotos.de

Apple lehnte App ab und schickte Porno- Screenshot

24.10.2014, 13:54
Schräger Zwischenfall in den USA: Ein Unternehmen, das Apps für Apples iPhone entwickelt, staunte nicht schlecht, als Apple eine zur Überprüfung eingeschickte App per Mail mit der Begründung zurückwies, sie könne genutzt werden, um pornografisches Material zu betrachten. Zum Beweis schickte Apple einen Screenshot mit, der einen Mann beim Onanieren zeigt.

Carl Smith vom App- Entwickler ngen works machte den Vorfall im Online- Magazin medium.com  publik. Er berichtet, seine Angestellten hätten ihm eines montagmorgens mitgeteilt, Apple sei "ungezogen" gewesen. Als er nachfragte, was damit gemeint sei, antwortete einer seiner App- Entwickler: "Sie haben uns ein Foto von einem Typen geschickt, der masturbiert."

Zur Begutachtung eingeschickte App abgelehnt

Wie sich herausstellte, hatte Apple eine zur Begutachtung eingeschickte App zurückgewiesen, die das Unternehmen über den App Store unter die Leute bringen wollte. Apples Begründung: Die App könne genutzt werden, um im Netz nach Pornographie zu suchen, was gegen Apples strenge App- Richtlinien verstoße. In der Mail von Apple hieß es offenbar weiter: "Bitte sehen Sie sich den Screenshot im Anhang an, um mehr Informationen zu erhalten."

Als Smiths Mitarbeiter den Screenshot öffneten, zeigte dieser ihre App, die einen Mann beim Onanieren zeigte. Die Entwickler waren schockiert, hatten nicht mit derart explizitem Material in einer E- Mail von Apple gerechnet. Smith war empört: Einerseits unterbinde Apple Pornographie im App Store und wende sehr strenge Regeln dagegen an. Andererseits schicke das Unternehmen App- Entwicklern ohne Vorwarnung Screenshots, die einen Mann in eindeutiger Pose zeigten.

Firmenchef Smith wirft Apple Doppelmoral vor

"Das heißt, sie haben Angestellte meiner Firma Dingen ausgesetzt, die Apple selbst als verwerflich betrachtet. Wie soll das akzeptabel sein?", schrieb der erboste Firmenchef. Stattdessen hätte Apple seinen Leuten eine Beschreibung des Problems, einen zensierten Screenshot oder zumindest eine Vorwarnung schicken können, was auf dem Bild zu sehen sein wird.

Smith schreibt weiter, er glaube nicht daran, dass sich jemand bei Apple einen bösen Scherz erlaubt habe - die Vorgehensweise sei wohl tatsächlich dazu gedacht, App- Entwicklern die Zurückweisung ihrer Apps besser erklären zu können. Aber in diesem Fall habe Apple seine Mitarbeiter einfach jener unangenehmen Realität ausgesetzt, die Apple selbst seinen Kunden nicht zumuten will.

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