Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
04.12.2016 - 15:03
Foto: EPA

Apple- Gründer Steve Jobs wird vor Gericht aussagen

02.12.2014, 12:49
Der im Oktober 2011 verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs wird im Dezember 2014 noch einmal vor Gericht aussagen. Bei einem bereits seit zehn Jahren laufenden Prozess, in dem es um digitales Rechte-Management auf Apples MP3-Player iPod geht, soll eine vor dem Krebstod des Apple-Gründers aufgezeichnete Videoaussage gezeigt werden. Und auch alte E-Mail-Korrespondenz von Jobs soll als Beweismittel dienen.

350 Millionen US- Dollar fordern Konsumenten in einer Sammelklage von Apple. Sie haben geklagt, weil Apple vor rund zehn Jahren seinen Musik- Shop iTunes und den hauseigenen MP3- Player iPod genutzt haben soll, um Konkurrenz- Dienste und -Geräte zu benachteiligen.

Konkret war es einem Bericht der "New York Times"  zufolge nicht möglich gewesen, via iTunes gekaufte Musik auf Geräten anderer Hersteller abzuspielen. Gleichzeitig sei es auch unmöglich gewesen, andernorts gekaufte Musik auf einem iPod abzuspielen. Für die Kläger ein klarer Fall von Missbrauch der eigenen Marktmacht durch Apple.

Jobs' klare Worte sind gefährlich für Apple

In dem Prozess sollen E- Mails von Jobs und vor seinem Tod aufgezeichnete Videoaussagen als Beweismittel verwendet werden. Und das könnte für Apple zum Problem werden, verwendete Jobs doch klare Worte, die vor Gericht eindeutig ausgelegt werden könnten.

So soll er beispielsweise in einer E- Mail aus dem Jahr 2003 geschrieben haben: "Wir müssen sicherstellen, dass Music Match beim Start seines Download- Musikgeschäfts den iPod nicht nutzen kann. Ist das ein Problem?" Für Apples Anwälte sind solche Aussagen tatsächlich ein Problem, den Klägern spielen sie in die Hände.

E- Mails auch in anderen Prozessen Beweismittel

Es ist nicht das erste Mal, dass E- Mails von Steve Jobs Apple vor Gericht in ein schiefes Licht rücken. Auch in einem anderen Prozess dienen E- Mails von Jobs als Beweismittel – in diesem Fall, um Absprachen bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter zwischen großen US- Technikkonzernen zu belegen.

Bei der für April geplanten Verhandlung wird E- Mail- Korrespondenz zwischen Jobs und dem damaligen Google- Chef Eric Schmidt als Beweis für die Absprachen verwendet. Und auch E- Mails, die Jobs an den mittlerweile nicht mehr existenten Smartphone- Pionier Palm gesendet hat, dienen als Beweismittel. Darin soll er der Konkurrenzfirma sogar mit Patentklagen gedroht haben.

02.12.2014, 12:49
der
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der #Netiquette# widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum