Die Studienteilnehmer trugen über einen Zeitraum von vier Tagen einen Rekorder bei sich, der alle 12,5 Minuten 30 Sekunden aufzeichnete. Auf diesem Weg konnten die Forscher nicht nur die Unterhaltungen analysieren, sondern auch hören, mit was sich die "Belauschten" gerade beschäftigten.
Zur Überraschung der Forscher zeigte sich in den rund 20.000 Aufnahmen, dass Personen, die mehr Smalltalk pflegten, unglücklicher waren als jene, die mehr Zeit mit tiefgründigen Gesprächen verbrachten. Verglichen mit den unglücklichsten Studienteilnehmern führten die glücklichsten nicht einmal ein Drittel der belanglosen Unterhaltungen, dafür aber doppelt so viele tiefgehende Konversationen
Laut Studienleiter Matthias Mehl von der Universität von Arizona bestätigte die Untersuchung auch frühere Forschungsergebnisse, wonach Personen, die wenig Zeit alleine verbringen, glücklicher sind.