Das zweistufige Mars-Projekt "ExoMars" unter Federführung der ESA sieht für 2016 die Entsendung eines Orbiters vor, der in der Marsatmosphäre nach Methan suchen soll - dieses Gas könnte auf die Existenz von Mikroben auf der Oberfläche hindeuten. Die zweite Mission 2018 zielt auf die Landung eines Rovers (Bild) auf dem Planeten ab: Er soll Gesteine und Boden zur späteren Beförderung auf die Erde sammeln.
Dem Internetportal Space.com zufolge war vereinbart, dass die NASA die Raketen sowie eine Reihe von Instrumenten für beide Missionen zur Verfügung stellt, außerdem das Landesystem für den Rover. Der Beitrag der NASA sollte sich demnach auf 1,4 Milliarden Dollar (knapp 1,1 Milliarden Euro) belaufen, die sollte ESA 1,2 Milliarden hinblättern.
Obama: Fokus auf bemannte Missionen
Insgesamt sieht der von US-Präsident Barack Obama vorgelegte Haushaltsentwurf (siehe auch Story in der Infobox) für das am 1. Oktober beginnende Fiskaljahr 2013 17,7 Milliarden Dollar für die NASA vor. Damit liegt der Plan zwar nur um 59 Millionen Dollar unter dem laufenden Etat 2012, aber die Gewichtung der Ausgaben verschiebt sich in Richtung Raumfahrttechnologien und bemannte Missionen.
So sieht der Obama-Entwurf, der noch vom Kongress gebilligt werden muss, Kürzungen bei der Planeten-Erforschung um gut 20 Prozent vor, während etwa 22 Prozent mehr für Technologien ausgegeben werden sollen, wie Space.com erläuterte.
NASA-Boss Bolden selbst sagte: "Es gibt keinen Zweifel daran, dass harte Entscheidungen gefällt werden mussten." Aber er sprach insgesamt von einem "stabilen Budget, dass es uns erlaubt, eine Reihe verschiedener Dinge zu verfolgen".
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