Erstmals wurde die vom Mars abgewandte Seite von Phobos beobachtet. Zu erkennen sind auf den Bildern der High Resolution Stereo Camera (HRSC) außergewöhnliche Riefen auf der Oberfläche, die möglicherweise durch ausgeworfenes Material bei Einschlägen auf dem Mars entstanden sind. Außerdem ist auf den Bildern eine Kraterkette zu sehen. Die Aufnahmen werden nun wissenschaftlich ausgewertet.
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Anhand der Aufnahmen lasse sich nun die Beschaffenheit des Mondgesteins analysieren, erläuterte das DLR. Das Institut für Planetenforschung hatte die Aufnahmen gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und dem Bodenkontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation ESA geplant.
Phobos nur ein Asteroid?
Bei dem kleinen Marsmond Phobos handelt es sich nach DLR- Angaben vermutlich um einen Asteroiden aus der frühen Entstehungsperiode des Planeten, der von der Marsgravitation eingefangen wurde. Der Mond ist 27 mal 22 mal 19 Kilometer groß und gehört zu den am wenigsten reflektierenden Körpern im Sonnensystem.