Das bedeute, dass erstmalig eine Unterart der Gattung Dasyleptus im Zeitalter des Mesozoikums nachgewiesen werden konnte, sagte der Paläontologe Rudolf Stockar vom Naturkundemuseum in Lugano.
Bisher war die Wissenschaft davon ausgegangen, dass diese rund 15 Millimeter lange Insektenart - optisch vergleichbar mit Felsenspringern (Bild 2) - vor über 250 Millionen Jahren vollständig ausgestorben ist. Damals, am Ende des Paläozoikums, hatte sich das größte Massenaussterben der Erdgeschichte ereignet.
Der nun gemachte Fund des fossilen Dasyleptus triassicus in jüngerem Gestein beweise aber, dass die Gattung des Dasyleptus, die an Meeresküsten und Ufern von Süßwasser-Gewässern gelebt haben soll, grundsätzlich überlebt und sich zu einer bisher unbekannten Art weiterentwickelt habe, hieß es seitens der Wissenschaftler.
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