Für die Verlängerung des 2016 auslaufenden Vertrages um ein Jahr bis 2017 zahlt die NASA der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos insgesamt 324 Millionen Euro. In dieser Zeit sollen sechs US-Astronauten jeweils mehrere Monate auf dem Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilometern Höhe verbringen.
Seit dem Aus der US-Spaceshuttles ist Russland das einzige Land, das Menschen zur ISS und wieder zurück zur Erde bringen kann. Der Vertrag schließe Training, Startvorbereitungen, Landung sowie eine eventuelle Rettung der Astronauten ein, teilte die NASA mit.
NASA-Chef Charles Boldon kritisierte, das US-Parlament verweigere die nötigen Zuschüsse für ein neues Raumschiff. "Es ist inakzeptabel, dass wir derzeit keine amerikanische Möglichkeit haben, unsere eigenen Astronauten ins All zu bringen", erklärte Bolden.
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