Mehr als fünf Monate nach dem Andocken am russischen Servicemodul "Zvezda" der Raumstation löste sich der Frachter von der ISS, die zu diesem Zeitpunkt in einer Höhe von 413 Kilometern den Norden Chinas überflog. Die russischen Mitglieder der ISS-Crew fotografierten, wie sich der Raumfrachter mithilfe seiner Korrekturdüsen planmäßig vom Außenposten der Menschheit im All entfernte.
Flugbahn der ISS angehoben
Anfang April war die Flugbahn der ISS mithilfe von Progress M-17M um rund einen Kilometer angehoben worden. Dazu waren die Triebwerke des Raumfrachters für knapp fünf Minuten gezündet worden. Die Bahnkorrektur diente laut Angaben der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos dazu, optimale Bedingungen für die Rückkehr der Sojus-Kapsel TMA-07M, das Mitte Mai drei Mitglieder der ISS zur Erde zurückbringen soll, sowie die Ankoppelung des Raumschiffs Sojus TMA-09M, das am 28. Mai von Baikonur in Kasachstan aus zur ISS abheben soll, zu schaffen.
Wird in Atmosphäre verglühen
Am Sonntag soll Progress M-17M, der von der ISS-Crew mit Müll und nicht mehr benötigtem Equipment beladen wurde, über dem Pazifischen Ozean in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen.
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