Mittels einer entnommenen Knochenprobe konnte das Forscherteam die Millionen an Daten der "Ötzi"- Gene entschlüsseln. Mit Hilfe neuester Technologien erfolgte die Aufschlüsselung der Sequenzen, die früher Jahrzehnte gedauert hätte, in kürzester Zeit.
Jetzt soll die Frage geklärt werden, wo die Nachfahren des Eismannes, falls es welche gibt, leben. Mit Hilfe einer DNA- Datenbank begeben sich die Wissenschaftler auf die Suche nach den genetischen Verwandten. Auch soll untersucht werden, ob andere gefundene Mumien mit dem Eismann genetische Ähnlichkeiten aufweisen. Die Ergebnisse sollen nächstes Jahr präsentiert werden.
Außerdem lassen sich mit Hilfe des entschlüsselten Erbguts Rückschlüsse auf genetische Mutationen zwischen früheren und heutigen Populationen ziehen. Geklärt soll auch werden, ob "Ötzis" Genmaterial Verbindungen mit Erbkrankheiten oder Erkrankungen wie Diabetes oder Krebs aufweist.