Die Eruption der Kategorie X 3,2 (im Bild rechts) war auch mit einem sogenannten koronalen Masseauswurf verbunden war, der aber nicht in Richtung der Erde gerichtet war. Die dabei weggeschleuderte Partikelwolke rast laut Angaben der US-Weltraumbehörde NASA mit einer Geschwindigkeit von rund 2.200 Kilometern pro Sekunde durchs All und wird auf ihrem Weg auch die NASA-Sonden "Spitzer", "STEREO-B" und "Epoxi" erreichen. Sofern erforderlich, werde man deren Instrumente notfalls in den abgesicherten Modus versetzen, berichtet die NASA auf ihrer Website.
Die sogenannten Flares werden nach ihrer Röntgenstrahlungsenergie logarithmisch in die Klassen A, B, C, M und X unterteilt, wobei ihre Intensität innerhalb einer Klasse einen Wert zwischen 1,0 und 9,9 ereichen kann. Erreicht sie den Wert zehn, wird die Eruption der nächsten Klasse zugeteilt. In der Klasse X sind auch Werte größer als zehn möglich.
Sonde SDO kreist seit 2011 im All
Das Anfang Februar 2011 gestartete "Solar Dynamics Observatory" (Bild 2) kreist in 34.600 Kilometern Höhe auf einer geosynchronen Umlaufbahn, die es ihm erlaubt, unsere Sonne kontinuierlich zu beobachten. Rund ein Terabyte an Informationen sammelt die Sonde pro Tag und funkt sie zur Erde.
Die Abbildung zeigt drei Flares der X-Klasse, die das SDO am 13. Mai um 0:31 Uhr, 14.45 Uhr und 23.46 Uhr MESZ (mit einer Wellenlänge von 131 Angström) aufgenommen hat.
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