"Auf den Hirnscans traten neue Schädigungen von März bis August etwa zwei bis drei Mal häufiger auf als in den anderen Monaten", sagt der Neurologe Dominik Meier von der Universität Harvard. Dabei hing die Krankheitsaktivität stark von der Wärme und der Sonneneinstrahlung ab, Niederschläge spielten dagegen keine Rolle.
Das Resultat könnte ein neues Licht auf die Interpretation von Studien zu MS-Medikamenten werfen. Denn demnach dürften jene Wirkstoffe, die während Wintermonate geprüft werden, eher in einem günstigen Licht erscheinen, wie die Forscher im Fachblatt "Neurology" schreiben.
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