Die am Montag im Fachblatt "Pedriatics" veröffentlichte Studie liefert für diese Beobachtung zwar keine Erklärungen, stellt aber die Vermutung auf, dass etwa der Kontakt zu Hunden, die draußen Gassi gehen, das Immunsystem der Kleinen im ersten Lebensjahr stärkt. Auch Katzen haben demnach in geringerem Maße diese Wirkung auf Babys.
Für die Studie an der Universitätsklinik im finnischen Kuopio wurden 397 Babys über den Zeitraum von einem Alter von neun Wochen bis zu ihrem ersten Geburtstag beobachtet. Demnach zeigten die in Gesellschaft eines Hundes oder einer Katze aufwachsenden Probanden ein um 30 Prozent verringertes Risiko, an Atemwegsinfektionen zu erkranken.
Außerdem traten um die Hälfte weniger Mittelohrentzündungen und andere Ohrinfektionen auf. Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass die Gesundheit der Kinder in Tiergesellschaft "deutlich" besser sei.