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Kamelrennen künftig nur mehr mit Robo-Jockeys
Kamelrennen künftig nur mehr mit Robo-Jockeys
Kamelrennen haben im Wüstenstaat Qatar eine große Tradition, dabei werden allerdings oft Kinder – nicht älter als 4 Jahre - als Jockeys eingesetzt. Sie werden entführt oder ihren Eltern abgekauft. Rund 40.000 von ihnen soll es geben. Die Scheichs wollen Kinder-Jockeys jetzt verbieten und stattdessen Roboter als Reiter einsetzen. Der erste Proberitt fand bereits statt (siehe Diashow).

Schweizer Wissenschaftler haben den Prototypen des Kamel reitenden Jockeys entwickelt, der auf der 10km langen Rennstrecke seinen ersten Ritt bravourös meisterte.

Bis 2007 sollen alle echten Jockeys durch Roboter ersetzt werden. Der Roboter namens „Kamel“ wird ferngesteuert, durch seine Sitzposition kann er das Kamel „lenken“. Außerdem besitzt er eine integrierte Kamera und einen GPS- Empfänger.

Äußerlich ist „Kamel“ kaum von einem echten Jockey zu unterscheiden, erst wenn man unter die Kleidung schaut, sieht man sein Hightech- Innenleben.  Der 30kg schwere Blech- Reiter wird außerdem so parfümiert, dass das Kamel ihn nicht mehr vom echten Jockey unterscheiden kann.

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