Die nach ihrem Entdecker, dem Augenarzt Harminder Dua, vorläufig "Dua-Schicht" benannte Struktur ist nur 15 Mikrometer (ein Mikrometer ist ein Tausendstel Millimeter, Anm.) dünn und luftdurchlässig.
Dua, der auch Präsident des Royal College of Ophthalmologisis in London ist, zeigte sich in einem Statement überzeugt, dass die Entdeckung nicht nur das Wissen über die Anatomie des menschlichen Auges verändert, sondern auch Operationen bei Patienten, die Verletzungen der Hornhaut erlitten haben, sicherer und einfacher machen wird.
"Aus klinischer Sicht gibt es viele Krankheitsbilder, die die Rückseite der Hornhaut betreffen. Viele Kliniker auf aller Welt bringen diese bereits mit dem Fehlen dieser (Dua-)Schicht (bei Hornhaut-Transplantationen, Anm.) oder Einrissen in selbiger in Verbindung", so Dua, der die Ergebnisse seiner Forschungen im Fachjournal "Ophthalmology" veröffentlicht hat.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.