Neben Fossilien von Zwergkamelen und kleinwüchsigen Pferden (die Bilder 1 und 4 zeigen versteinerte Kiefer) seien die Überreste eines Nashorns, eines Bären, eines Kaimans sowie eines riesigen urzeitlichen Hais (Bild 2) gefunden worden, sagte Jaramillo. Zudem hätten die Forscher einen versteinerten Affen freigelegt. Dabei handle es sich um das älteste Säugetier, das in der Region entdeckt wurde.
Die Fundstücke wiesen darauf hin, dass sich die Meeresenge zwischen Nord- und Südamerika bereits vor zehn Millionen Jahren geschlossen habe, teilte das Smithsonian Institut mit. Bislang war man davon ausgegangen, dass sich der sogenannte Isthmus von Panama erst vor drei Millionen Jahren aus dem Meer erhoben habe.
Die nun entdeckten Fossilien könnten Aufschluss auf die Wanderungsbewegungen frühzeitlicher Tierarten zwischen dem nord- und südamerikanischen Kontinent geben, sagte Projektkoordinatorin Hortensia Broce. Von der Untersuchung von versteinerten Baumstümpfen erhofft sich die Forscherin zudem Erkenntnisse über das damalige Klima.
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