Nahe Lima gefunden

Forscher entdecken in Peru 5.000 Jahre alten Tempel

Wissen
13.02.2013 17:53
Peruanische Archäologen haben 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima einen rund 5.000 Jahre alten Tempel entdeckt. Die Kultstätte sei in einem der Seitenflügel der Hauptpyramide von El Paraiso gelegen, teilte das Kulturministerium Perus am Dienstag mit. Sollte sich die Entstehungszeit des Baues bei der Radiokarbondatierung bestätigen, handelt es sich um einen der ältesten Funde von Zivilisationsresten weltweit.

Zu dem "Tempel des Feuers", der in der Vorzeit von menschlicher Hand mit Sand und Gestein bedeckt worden war, gehört demnach ein Herd. Die Forscher gehen davon aus, dass er zur Verbrennung von Opfergaben diente. "Über den Rauch konnten die Priester mit den Göttern in Kontakt treten," erläuterte der Leiter des erfolgreichen Grabungsteams, Marco Guillen. 

Die Archäologen glauben, dass die aus zehn Gebäuden bestehende Grabungsstätte El Paraiso eine der ersten menschlichen Siedlungen in den Anden war. Ihre Nähe zur Meeresküste und zu schützenden Tälern bot eine sichere Lebensgrundlage mit Ackerbau und Fischfang.

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