Herzstück der Anlage ist eine Hochgeschwindigkeitskamera, die stetig Aufnahmen von der Umgebung des Fahrzeuges aufnimmt. Diese werden an einen Rechner übermittelt, der mittels eines speziellen Programms die einzelnen Regentropfen oder Schneeflocken erkennt und ihren weiteren Weg hochrechnet.
Der Rechner steuert dann die Lichtquelle (eine Art Projektor) an, die in der Folge ihr Licht so anpasst, dass die Tropfen und Flocken quasi ausgespart werden. Damit wird verhindert, dass das Licht reflektiert wird und den Fahrer blendet. Vom Zeitpunkt der Aufnahme durch die Kamera bis zur Anpassung der Beleuchtung vergehen laut Angaben der Forscher rund 13 Millisekunden (rot markierter Bereich).
Erste Tests (siehe auch Video) verliefen bereits vielversprechend. Laut Angaben der CMU- Wissenschaftler können sie mit dem "Smart Headlights" getauften System schon jetzt den Blendeffekt der Regentropfen um 70 bis 80 Prozent reduzieren - bislang allerdings nur bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h. Bei einem Tempo von hundert Stundenkilometern beträgt die Reduktion zurzeit nur mehr 15 bis 20 Prozent.
Die Forscher sind aber zuversichtlich, auch dieses Problem in drei bis vier Jahren gelöst zu haben. Bis dahin soll auch die Kombination aus Kamera, Rechner und Projektor so weit verkleinert werden, dass sie problemlos in Autos eingebaut werden kann.