Tor oder nicht Tor - die entscheidende Fußball-Frage soll künftig durch eine revolutionäre Technik verlässlich beantwortet werden. Die FIFA entschied jetzt die grundsätzliche Zulassung des "Chip-Balls". Er soll bei der U-17-WM im September erstmals offiziell getestet werden.
"Es vergeht kein Tag ohne technischen Fortschritt.Wir haben die Verpflichtung, wenigstens zu untersuchen, welchetechnische Neuerungen dem Fußball helfen können", begrüßteFIFA-Präsident Joseph S. Blatter die Entscheidung. Zuvorhatte der Sportartikel-Konzern adidas den Gralshütern derRegeln die technische Neuerung vorgestellt.
Chip gibt akustisches Signal Der Minichip soll dem Schiedsrichter über einakustisches Signal anzeigen, ob der Ball die Torlinie in vollemUmfang überschritten hat. Die Daten werden über einenZentralrechner an eine spezielle Uhr, die der Schiri am Armbandträgt, übermittelt. Ein erster Feldversuch wurde bereitsam vergangenen Mittwoch in einem Testspiel zwischen dem Profi-und Amateurteam des 1. FC Nürnberg unternommen.
Autorität des Referees nicht untergraben "Das entscheidende Kriterium ist, dass solch eineneue Technologie nicht die Autorität des Schiedsrichtersuntergraben darf. Und der Fußball muss von oben bis untenimmer gleich bleiben", sagte Blatter.
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