"Einige der Steine sind mehr als zwei Meter lang", sagte die Leiterin der Ausgrabungen, Irina Zilberbod. "Sie wurden wahrscheinlich für den Bau der prächtigen öffentlichen Gebäude in der Stadt (Jerusalem, Anm.) gewonnen." Die Bausteine seien damals mit Spitzhacken und Eisenkeilen vom Felsen abgetrennt worden.
"Der Schüssel, der wohl vor 2.000 Jahren zum Öffnen einer Tür verwendet wurde, ist gebogen und hat Zacken", sagte Zilberbod (auf Bild 3 mit dem Schlüssel). "Was hatte er dort zu suchen? Er ist wahrscheinlich einem der Arbeiter im Steinbruch (Bild 2) aus der Tasche gefallen", so die Forscherin.
Steinbruch 1.000 Quadratmeter groß
Insgesamt umfasse das Steinbruchgebiet etwa 1.000 Quadratmeter. Es liege vermutlich nördlich von Jerusalem, weil der Transport der tonnenschweren Steine bergab in Richtung Stadtzentrum damals leichter war. Wie genau sie transportiert wurden, sei jedoch noch unklar - vermutlich mithilfe von Ochsen und Holzrollen.
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