Die so gewonnenen piPS-Zellen (protein-induced pluripotent stem cells) entwickelten sich in die drei grundlegenden embryonalen Strukturen, aus denen später alle Organe und Gewebe hervorgehen. Sie könnten eines Tages ein Ersatz für die ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen werden. Auf dieses Verfahren haben viele Forscher hingearbeitet.
Weil die Gruppe im Gegensatz zu anderen Forschern keinerlei zusätzliche Gene einsetzte, umging sie geschickt die potenzielle Gefahr von Krebs bei einem möglichen späteren medizinischen Einsatz dieser Zellen.
Das Team unter Leitung von Sheng Ding vom Scripps-Research-Institute in Kalifornien beschreibt die Arbeit im Fach-Journal "Cell Stem Cell". "Das ist genial", meinte Wolfgang-Michael Franz vom Universitätsklinikum Großhadern in München. "Das ist ein ganz wichtiger Durchbruch auf dem Gebiet der Rückprogrammierung."
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