"Curiosity" (Bild 2) erkundet dabei den sogenannten Gale-Krater, in dessen Mitte sich der Mount Sharp (Bild) befindet, den er nun erklimmen soll. Dafür wird der Rover etwa fünf bis sechs Monate brauchen und auch interessante Dinge, die er auf dem Weg finden sollte, genauer inspizieren, erklärte Warner bei einer Präsentation am UN-Office for Outer Space Affairs in Wien
Mit einem an seinem Roboterarm angebrachten Bohrer habe "Curiosity" vor wenigen Tagen ein 6,2 Zentimeter tiefes Loch in einen Felsen gebohrt, um seine mineralische und chemische Zusammensetzung zu untersuchen (Bericht in der Infobox). Das Gestein würde nun in verschieden große Körner zerteilt und damit die Analysegeräte des Rovers gefüttert, so Warner.
Hinweise für auf Wasser auf dem Mars
Am 5. August vergangenen Jahres ist "Curiosity" (auf Deutsch: Neugier) nach einer mehr als achtmonatigen Reise von 560 Millionen Kilometern durch das All auf dem Roten Planeten gelandet. Der Roboter ist mit knapp einem Dutzend Instrumenten ausgestattet und soll vor allem untersuchen, ob jetzt oder früher Leben auf dem Mars möglich wäre. Die 2,5 Milliarden Dollar (1,9 Mrd. Euro) teure Mission ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt.
Bei seinen Untersuchungen habe "Curiosity" mehrere Hinweise gefunden, dass es Wasser auf dem Mars gab. Er hätte in einem Flussbett, das vor langer Zeit möglicherweise knie- bis hüfthoch Wasser führte, erstmals rundgeschliffene Kiesel und Konglomeratgestein fotografiert. Weiters fand der Rover Steine mit Kalziumsulfat-Einlagerungen, wie sie auf der Erde entstehen, wenn das Mineral aus Flüssigkeiten ausfällt, erklärte der Raumfahrt-Experte Warner.
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