Das berichten Forscher im US- Fachjournal "Science". Die Wissenschaftler erklären das unter anderem mit der "Nachhilfe", die ältere ihren jüngeren Geschwistern beim Erlernen von Fertigkeiten geben.
Der Arbeitsmediziner Petter Christensen von der Universität Oslo und sein Kollege Tor Bjerkedal von der medizinischen Abteilung der norwegischen Streitkräfte konnten unter anderem Intelligenztests aller Wehrpflichtigen in dem skandinavischen Land von 1953 an auswerten. Insgesamt ergab die Studie einen durchschnittlichen IQ von 103,2 für Erstgeborene, 101,2 für Zweitgeborene und 100 für Drittgeborene.
Diese Unterschiede seien relativ gering, betonen die Forscher. Wichtiger als der biologische Altersunterschied für die Entwicklung der Intelligenz sei der (in der Studie nicht untersuchte) soziale Rangunterschied der jeweiligen Geschwister in einer Familie.