Am Mittwoch hatte das Taucher- Team vor der Küste der zu Finnland gehörenden Aland- Inseln eine weitere Kiste des Champagners bergen wollen, als es dabei eine Landung Bierflaschen entdeckte.
Eine der Flaschen sei bei der Bergung zerbrochen, daher sei sofort klar gewesen, um welches Getränk es sich handelt, so Rainer Juslin von der Inselverwaltung. Etliche Flaschen seien aber noch intakt und das Bier sei noch trinkbar. Ob es allerdings nach 200 Jahren auch noch genießbar ist, blieb bislang unklar.
Die archäologischen Untersuchungen des Wracks sind laut Juslin noch nicht abgeschlossen. Vermutlich ging das Schiff Anfang des 19. Jahrhunderts unter. Während die Aländer hoffen, die 70 Flaschen an die Champagnerfirma "Veuve Cliquot" zu mehreren Zehntausend Euro pro Stück verkaufen zu können, ist der Wert der Bieflaschen laut dem Sprecher noch nicht abschätzbar.