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Wie der Winterurlaub mit den Kindern klappt

24.01.2012, 14:23
Wie der Winterurlaub mit den Kindern klappt (Bild: © 2009 Photos.com, a division of Getty Images)
Foto: © 2009 Photos.com, a division of Getty Images
Ein Winterurlaub mit der ganzen Familie ist etwas Herrliches: Alle sind zusammen, man hat Zeit, kann sich sportlich betätigen und zusammen Spaß haben. Aber gerade wenn Kinder unterschiedlicher Altersstufen mit an Bord sind, ist es eine Herausforderung, den Urlaub so zu gestalten, dass wirklich alle Familienmitglieder auf ihre Kosten kommen. Wie ihr euren Urlaub organisieren könnt, erfährst du hier.

Tipp 1 - Urlaubsort gezielt auswählen

Kleinere Skigebiete mit Spezialisierung auf Familienbedürfnisse sind perfekt, um einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen: Der Preis ist oft günstiger als in einem großen In- Ski- Gebiet. Die Pistenverhältnisse nehmen Rücksicht auf das Fahrkönnen kleiner Skifahrer und Snowboarder. Außerdem sind oftmals spezielle Betreuungsangebote für die Kleinsten vorhanden, damit der Rest der Familie auch einmal zusammen fahren kann.

Tipp 2 – Betreuung aufteilen

Die Kleinsten der Familie brauchen viel Aufmerksamkeit und Fürsorge. Daher solltet ihr zu Beginn des Urlaubs besprechen, wer wann Kinderdienst hat, damit jeder auch Zeit für sich bekommt, um etwas abzuschalten bzw. sich auszutoben, ohne Rücksicht auf das Fahrkönnen der Kleinen nehmen zu müssen.

Tipp 3 – Betreuungsangebote annehmen

Schließlich sollte auch im Winterurlaub Zeit zu zweit bleiben. Gibt es daher an eurem Urlaubsangebot eine Skischule oder einen Skikindergarten, solltet ihr dieses Angebot ausnützen, um auch Zeit zusammen verbringen zu können. Der Vorteil: Die Kinder lernen unter professioneller Anleitung, sich auf der Piste zu bewegen, und die Wein- bzw. Wutanfälle bei Belehrungen durch die Eltern bleiben meist aus.

Tipp 4 – Nichts erzwingen

Signalisiert dein Kind, dass es müde wird oder an einem Tag einfach keine Lust hat, sich auf die Piste zu begeben, solltest du das akzeptieren und eine Pause einlegen bzw. ein Alternativprogramm im Ärmel haben: Eislaufen, Rodeln oder einfach nur ein Winterspaziergang mit Schneemannbauen und Schneeballschlacht sind ein wunderbarer Ersatz für einen anstrengenden Tag auf der Piste.

Tipp 5 – Alles ruhig angehen lassen

Nimm Rücksicht auf das Tempo und das Können deines Kindes: Zum einen ist oft noch nicht die Kondition da, die ein Erwachsener hat, zum anderen muss die Fahrsicherheit noch ausreifen. Ein Skitag sollte ausreichend Pausen beinhalten. Außerdem sieht aus Perspektive deines Kindes ein Hang ganz anders aus, als du ihn erlebst. Zeigt dein Kind daher Angst, solltest du es trösten und es schrittweise an die Herausforderung heranführen. Oft hilft schon die Zerlegung in Teilstrecken, um eine Piste bewältigbar zu machen. Keinesfalls solltest du dein Kind mit Aussagen wie "Stell dich doch bitte nicht so an!" vorantreiben, das bringt euch meistens nicht weiter.

lhi
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