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Richtig heizen und damit Geld sparen - so geht's!

Richtig heizen und damit Geld sparen - so geht"s! (Bild: Kachelofenverband)
Foto: Kachelofenverband
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür, und in zahlreichen Haushalten sind die Heizkörper wieder aktiv, um wohlige Wärme zu erzeugen. Doch Heizen wird immer mehr zu einem teuren Luxus, steigen die Strom- und Gaspreise doch Jahr für Jahr. Doch auch wer mit anderen Mitteln heizt, spürt die Belastung. Mit einigen cleveren Tricks kannst du deine Energierechnung drosseln und hast es trotzdem gemütlich warm. krone.at verrät dir, wie das funktioniert.

Gezielt heizen

Du solltest die Heizphasen in deiner Wohnung an deine Anwesenheit anpassen. Das heißt: Heizung drosseln, wenn du nicht zu Hause bist. Bei modernen Thermostaten lässt sich sogar im Halbstundentakt einstellen, wann geheizt werden soll. Regelst du deine Temperatur von Hand, solltest du untertags eine Mindesttemperatur einstellen, unter welche die Raumtemperatur nicht sinken sollte. Erst wenn du nach Hause kommst, kannst du die Heizung wieder aktivieren und rechtzeitig vor dem Zubettgehen wieder senken.

Ungenutzte Räume oder reine Schlafräume solltest du auch nicht voll beheizen, sondern die Heizung zurückdrehen. Gerade in Schlafräumen sind geringere Temperaturen meist angenehmer als warme Heizungsluft.

Wahl der richtigen Raumtemperatur

Du solltest dir überlegen, auf wie viel Grad du deine Wohnung wirklich aufheizen möchtest. Jedes Grad, auf das du verzichten kannst, spart dir bares Geld – im Schnitt etwa 6 Prozent pro Jahr. Die empfohlene Zimmertemperatur liegt bei 21 Grad Celsius. Viele Menschen heizen jedoch auf 25 Grad oder noch mehr. Du solltest dir daher überlegen, ob du wirklich mit dem kurzärmligen Shirt herumlaufen möchtest - und dafür mehr an Heizkosten zahlst - oder lieber doch in einen Pullover schlüpfst und deine Geldbörse schonst. Abends hilft eine Decke, Wärmeflasche oder eine Tasse Tee dabei, sich trotz reduzierter Temperaturen wirklich wohlzufühlen.

Geschickt lüften

Statt einmal täglich eine halbe Stunde Durchzug zu haben, ist es besser, die Fenster immer schockweise zu öffnen und für fünf Minuten zu lüften, das dafür aber vier bis fünf Mal täglich. So wird die Luft gut umgewälzt und kann auch schneller wieder aufgeheizt werden. Dauernd gekippte Fenster lassen deine Heizkosten rasant in die Höhe schnellen. Generell solltest du darauf achten, dass deine Fenster gut abgedichtet sind. Eine Erneuerung der Dichtung kann helfen, deine Heizkosten zu senken.

Heizkörper warten

Du solltest deine Heizkörper regelmäßig kontrollieren lassen. Dazu gehört beispielsweise das Entlüften der Heizungsanlage, um Luftblasen zu entfernen. Denn mit Luft in der Leitung verbraucht die Heizungsanlage unnötig viel Energie.

Wärme leiten

Du solltest darauf achten, keine bodenlangen Vorhänge vor deinen Heizkörpern hängen zu haben, da diese verhindern, dass die Wärme in den Raum gelangt. Auch solltest du die Wand hinter deinen Heizkörpern mit Isolierfolie verkleiden, damit mehr Wärme in den Raum abstrahlt. Bei hohen Räumen kann es sich auszahlen, in einen Deckenventilator zu investieren, da warme Luft aufsteigt, und es am Boden relativ kalt bleibt. Ein Ventilator verteilt die Luft besser.

In energieeffiziente Maßnahmen investieren

Je besser dein Zuhause gedämmt ist, desto geringer sind deine Heizkosten. Speziell wenn du in einem alten Haus oder einer alten Wohnung lebst, solltest du dir überlegen, in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Das ist zwar einmalig eine etwas größere Investition, langfristig sparst du dir jedoch einiges an Kosten.

lhi
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