Der "Taxikrieg" ist in der heißen Phase. Die Wettbewerbshüter haben wegen Exklusivbestimmungen beide etablierten Funkzentralen im Visier. Diese untersagen Taxlern, Aufträge von anderen Anbietern anzunehmen. Würde die Klausel gekippt, könnten die Wagen auch für Konkurrenzfirmen tätig werden.
Rund 2.500 der insgesamt 4.500 Wiener Taxis stehen derzeit bei "313 00" oder "401 00" unter Vertrag. Ungeachtet dessen drängt ein neuer Taxifunk auf den Markt. Das Unternehmen der Brüder Ralph und Halger Brück aus Frankfurt am Main hat nun in Liesing seinen Sitz. Ab Mitte Februar werden Fahrgäste auch unter "361 00" Autos ordern können.
Ernst macht jetzt auch die Taxiinnung: Sie setzt Detektive ein, um schwarze Schafe aufzuspüren. Zuletzt gab es Kritik wegen teurer Umwege, schmutziger Fahrzeuge und verweigerter Fuhren. Das deckten Wien Tourismus sowie ADAC mittels Kontrollfahrten auf. Unseriösen Lenkern drohen Strafen.
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