"Wenn ich etwas beitragen kann zu einer friedlichen Lösung, dann tue ich das", so Häupl. Sein Gesprächsangebot gelte für alle Seiten, wobei er sich freilich nicht aufdränge. Und klar müsse immer sein, dass er nicht unabhängiger Mediator sein könne in dieser Frage, da er inhaltlich Partei sei. Man müsse sich deshalb über die Zielrichtung etwaiger Gespräche bewusst werden: "Runde Tische hat es in dieser Republik genug gegeben."
Zugleich wandte sich Häupl gegen eine polizeiliche Räumung des Augartenspitzes. Man könne solche Fragen durch Gespräche lösen: "Was ich dezidiert nicht will, ist, dass mit Hilfe der Polizei dieses Projekt umgesetzt wird."
Die grüne Planungssprecherin Sabine Gretner forderte hingegen erneut die Suche nach einem Alternativstandort für den Konzertsaal: Der Sängerknaben- Konzertsaal sei eine gute Idee - der geplante Standort Augartenspitz jedoch die denkbar schlechteste.
Ihr ÖVP- Kollege Franz- Ferdinand Wolf hingegen forderte von Häupl klarere Schritte zur Verwirklichung des Projektes am Standort, als seine schönen Worte: "Das ist natürlich für einen Bürgermeister ein bisschen wenig." FPÖ- Mandatar Toni Mahdalik sprach sich zwar gegen Polizeigewalt aus, forderte jedoch Besitz- und Schadensersatzklagen gegen die Besetzer vonseiten der Stadt.