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Vulkane in Ecuador und Indonesien ausgebrochen
Über dem Kegel des Tungurahua in Ecuador bildete sich nach Angaben des Geophysikalischen Instituts eine rund sieben Kilometer hohe Rauchwolke. Außerdem seien immer wieder vereinzelt Explosionen zu hören, die den Boden erschütterten. Die Behörden riefen die zweithöchste Alarmstufe aus. Einwohner umliegender Ortschaften wurden in Sicherheit gebracht, zudem wurden Atemschutzmasken sowie Erste-Hilfe-Pakete verteilt.
Der Tungurahua liegt in den ecuadorianischen Anden rund 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito. In der Sprache der Ureinwohner bedeutet der Name "Feuerkehle". Der Vulkan ist nach mehr als einem Jahrhundert Ruhe seit 1999 wieder aktiv. 2008 starben bei einem größeren Ausbruch mehrere Menschen.
Bereits fünfter Ausbruch des Lokon in diesem Jahr
Der Lokon in Indonesien ist nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Antara seit Februar in erhöhter Aktivität und seither bereits fünf Mal ausgebrochen. Zusammen mit dem 2,2 Kilometer entfernten Empung bildet er einen Zwillingsvulkan. Beide Berge erheben sich über der Tondano-Ebene und gehören zu den aktivsten Vulkanen des Landes. In der näheren Umgebung leben etwa 30.000 Menschen.
In Indonesien mit seinen gut 17.500 Inseln gibt es 128 aktive Vulkane, von denen 65 als gefährlich gelten. Vor zwei Jahren starben mehr als 300 Menschen, als auf der Insel Java der Vulkan Merapi ausbrach.







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