Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
28.07.2014 - 12:21

Vor New York gestrandeter Finnwal verendet

27.12.2012, 19:41
Foto: AP / Video: APA
Ein 18 Meter langer gestrandeter Finnwal ist am Donnerstag an einem Strand im New Yorker Stadtteil Queens verendet. Das Tier war am Mittwochvormittag (Ortszeit) bei Breezy Point entdeckt worden. Biologen hätten das Tier Donnerstag früh untersucht und kein Lebenszeichen entdeckt, berichtete die "New York Times".

"Wir haben den Wal 45 Minuten lang nicht einen Atemzug machen sehen", erklärte Robert DiGiovanni, Leiter der Riverhead Foundation for Marine Research and Preservation, die sich in der Gegend um Meerestiere kümmert. "Wir können also grundsätzlich sagen, dass er tot ist." Allison McHale, eine Sprecherin des National Marine Fisheries Service, habe in einer E- Mail den Tod des Tieres bereits bestätigt. Biologen würden nun einen Plan für die Durchführung einer Obduktion und die anschließende Entsorgung des Tieres ausarbeiten, berichtete die "New York Times" weiter.

40- Tonnen- Wal hatte kaum Überlebenschancen

Freiwillige Helfer und Feuerwehrleute hatten seit Mittwoch um das Leben des sanften Meeresgiganten gekämpft. Allzu große Hoffnungen auf das Überleben des gestrandeten Riesen gab es jedoch nicht. Kim Durham, Mitarbeiterin der Riverhead- Foundation, hatte bereits am Mittwoch erklärt, der Wal sei in schlechter Verfassung und "sehr mager". Er bewege sich kaum mehr und blute aus dem Maul. Möglichweise sei er von einem Schiff gerammt worden, so Durham. "Im Hafen ist ein Verkehr wie auf einer vierspurigen Autobahn." Das Gewicht des Tieres war trotz seines schlechten Futtezustandes auf rund 40 Tonnen geschätzt worden.

"Ungewöhnlich, dass ein Finnwal angetrieben wird"

Finnwale können bis zu 27 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden. Sie sind damit nach den Blauwalen die zweitgrößten Lebewesen auf der Erde und gelten als extrem bedrohte Art. Sichtungen der Tiere vor New York sind sehr selten, wie DiGiovanni gegenüber der "New York Times" erklärte. "Es ist ungewöhnlich, dass ein Meeressäuger von der Größe eines Finnwales angetrieben wird." Zuletzt sei es 1964 passiert, dass ein Finnwal in New York auftauchte. Das Tier hatte sich damals in den Hudson River verirrt. 2007 hatte sich ein wesentlich kleinerer Minkwal in den Cowanus Canal in Brooklyn verirrt.

red/AG
Drucken
Werbung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2013 krone.at | Impressum