Nach den Angaben von Toyota- Sprecher Paul Nolasco sind untern anderem sieben Modelle der Luxustypen Lexus und Crown betroffen. 180.000 Autos müssten im Ausland in die Werkstätten gerufen werden. Toyota werde am Montag das japanische Verkehrsministerium über den Rückruf von 90.000 Autos informieren.
Erst vor wenigen Tagen musste Toyota eine Rückruf- Aktion für die neue Hybrid- Luxuslimousine Lexus HS 250h starten. Bei einem Crashtest der US- Verkehrssicherheitsbehörde hat der Wagen mehr Sprit verloren als zulässig. Toyota rief deswegen in der Vorwoche in den USA vorsorglich 17.000 Autos zurück.
Weltweit hatte der japanische Autobauer in den vergangenen Monaten mehr als acht Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale, aber auch wegen rutschender Fußmatten und kurzzeitig aussetzender Bremsen in die Werkstätten gerufen. Inzwischen haben Experten in den USA nach mehr als drei Monaten intensiver Ermittlungen keine Anzeichen dafür finden können, dass die Pannenserie beim japanischen Autohersteller auf ein Versagen der Elektronik zurückgeht (mehr dazu siehe Infobox).
Wegen verfehlter Informationspolitik über seine Pannenserie zahlte der Autobauer in den USA eine Rekordstrafe von 16,4 Millionen Dollar (13,4 Millionen Euro).