Wie Ministeriumssprecher Nikolaus Lutterotti am späten Donnerstagabend erklärte, könnte es sieben bis acht Todesopfer gegeben haben - entgegen früheren Meldungen, bei denen noch von drei Toten die Rede war. Die meisten der insgesamt 16 Touristen am Bord seien Deutsche oder Schweizer gewesen.
Millionen Touristen besuchen jedes Jahr die Badeorte in Ägypten. Fahrten mit Glasbodenbooten sind sehr beliebt, um die Korallenriffe und ihre Bewohner zu bestaunen. Auch bei dem nunmehr verunglückten Wasserfahrzeug handle es sich um ein Boot mit einem Glasboden, das auf ein Riff aufgefahren sei, sagte Lutterotti, der sich auf Angaben des Reiseveranstalters berief. Dabei sei das Glas gebrochen, worauf Wasser in das Boot eingedrungen sei.