Einige Fischer behaupteten zwar, das Tier erlegt zu haben, berichtete die pakistanische Zeitung "The Express Tribune" am Mittwoch online. Der Besitzer des Bootes, das den Sieben- Tonnen- Hai in den Hafen geschleppt hatte, sagte allerdings, dass der Fisch "bereits tot war, als ihn meine Männer fanden".
Auch Biologen und Umweltschützer erklärten, dass der Hai wohl in flachem Wasser hängen geblieben und verendet sei. Das sei nicht ungewöhnlich. "Niemand tötet diese gefährdeten Tiere heutzutage mit Vorsatz", erklärte etwa ein WWF- Wissenschaftler. In den letzten sieben Jahren seien dennoch rund 30 tote Walhaie in pakistanischen Gewässern gefunden worden.
Der Kadaver des Fisches sei schließlich um 200.000 Rupien, umgerechnet weniger als 1.700 Euro, an einen örtlichen Fischhändler verkauft worden, berichtete ein Auktionsbeamter gegenüber der "Tribune". Zuvor war demnach noch von einem Preis von rund 14.000 Euro die Rede gewesen. Vor allem mit den Flossen der Tiere lässt sich nach wie vor viel Geld machen.
Drei Tage lang wird der stolze Besitzer seinen "Fang" nun zur Schau stellen und dafür auch Eintritt verlangen. An Besuchern dürfte es ihm kaum mangeln. Schon während der Bergung des Walhais rissen sich Schaulustige darum, um mit und vor allem auf ihm (Bild) zu posieren.