Der Angeklagte habe die Möglichkeiten, diese Summe aufzubringen, hieß es in Gerichtsdokumenten. Zunächst war unklar, wie lange der 28- Jährige brauchen würde, um die geforderten 100.000 Dollar zu entrichten.
Zimmerman hatte Ende Februar in Sanford nahe Orlando den 17- jährigen Trayvon Martin erschossen. Der Schütze war an jenem Abend auf Patrouillengang in seiner Nachbarschaft unterwegs und hielt den Teenager für einen Einbrecher. Zimmerman sagte aus, in Notwehr gehandelt zu haben.
Der Jugendliche, der sich auf dem Weg von einem Einkauf nach Hause befand, war allerdings unbewaffnet. Der Tod des afroamerikanischen Jugendlichen führte in den USA zu einer aufgeheizten Debatte über Rassismus, in die sich auch Präsident Barack Obama einschaltete.
Die Polizei hatte Zimmerman nach der Tat kurz in Gewahrsam genommen und dann wieder laufen lassen. Sie berief sich dabei auf ein Gesetz, das den Bürgern in Florida das Recht zu schießen gibt, wenn sie sich ernsthaft bedroht fühlen. Nach heftigen Protesten nahm die Justiz Zimmerman schließlich wieder fest. Die Staatsanwaltschaft erhob im April Anklage wegen Totschlags.
Eine erste Freilassung auf Kaution war Anfang Juni widerrufen worden, weil Zimmerman die Justiz über seine finanzielle Situation getäuscht hatte.