Die NATO nannte keine Details und machte keine Angaben zur Nationalität der Toten. Laut Taliban waren unter den sechs Soldaten vier Amerikaner, die in der Provinz Logar stationiert waren. Zudem wurden nach Behördenangaben 28 Zivilisten und Polizisten in den Provinzen Kandahar und Helmand bei einer Serie von Bombenanschlägen getötet.
Die schwersten Anschlägen seit Monaten ereigneten sich ausgerechnet an jenem Tag, an dem in Tokio die Geberkonferenz für Afghanistan stattfand (siehe Infobox). Die internationale Gemeinschaft sagte dem Land am Sonntag insgesamt 16 Milliarden Dollar (13 Milliarden Euro) für die kommenden vier Jahre zu.
Im Osten und im Süden des Landes sind die radikalislamischen Taliban besonders aktiv. Seit Jahresbeginn wurden mindestens 234 Soldaten der internationalen Truppen in Afghanistan getötet. Bis 2014 sollen die meisten ausländischen Soldaten Afghanistan verlassen.