Schuldige gesucht
Schon 13.000 tote Schweine aus Fluss in Shanghai gefischt
Ausland
18.03.2013 08:22
Die Zahl der toten Schweine, die aus einem durch Shanghai fließenden Fluss gefischt wurden, ist auf mehr als 13.000 gestiegen. Während in der chinesischen Wirtschaftsmetropole selbst 9.460 Tierkadaver aus dem Wasser geholt wurden, waren es in der benachbarten Provinz Zhejiang 3.601, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete.
Shanghai hatte Landwirte aus der Stadt Jiaxing beschuldigt, die toten Schweine in den Fluss Huangpu geworfen zu haben, nachdem diese an einer Krankheit gestorben waren. Vertreter der Stadt hingegen erklärten, dass die Tiere nicht ausschließlich aus Jiaxing stammen könnten. Dort sei bisher nur einem Landwirt nachzuweisen, dass er Kadaver auf diese Weise entsorgt habe.
In Proben aus den Kadavern war ein Virus gefunden worden, der unter Schweinen häufig vorkommt, den Angaben zufolge jedoch keine Gefahr für Menschen darstellt. Der Fluss Huangpu liefert 22 Prozent des Trinkwassers von Shanghai.
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