So sei es während der Operation im Mai zu Festnahmen in 33 US- Bundesstaaten sowie in Spanien, den Philippinen, Argentinien und Großbritannien gekommen. Einige der missbrauchten Kinder haben den Angaben zufolge in den Häusern der mutmaßlichen Täter gewohnt und mussten in Sicherheit gebracht werden.
Die Fahndungsaktion sei auch eine klare Warnung an alle, die Kinderpornografie verbreiten wollen, sagte ICE- Chef John Morton in der Mitteilung: "Wir sind da draußen und suchen euch, wir werden euch finden und ihr werdet verurteilt." Ziel der Fahnder sind laut der ICE alle, die Kinderpornografie in Form von Fotos oder Videos besitzen, erhalten, transportieren, vertreiben, bewerben oder produzieren. Allein im vergangenen Haushaltsjahr (Oktober bis September) hätten die US- Behörden 3.000 Fälle untersucht und mehr als 1.400 Verdächtige festgenommen, so Morton.
Erst Ende Mai war Behörden auf beiden Seiten des Atlantiks, darunter auch ICE, ein großer Schlag gegen einen weltweiten Pädophilen- Ring gelungen. Ermittlungen gegen den vor Kurzem in Amsterdam verurteilten Kinderkrippen- Erzieher, der als "Monster von Riga" die Niederlande erschüttert hatte, hatten dabei zur Festnahme von weltweit 33 Verdächtigen geführt (siehe Infobox).
138 Kinder wurden zudem dank der internationalen Kooperation aus anhaltenden Missbrauchsverhältnissen befreit.