Seoul beunruhigt
Nordkorea feuert erneut Raketen ins Japanische Meer ab
Bereits am Samstag hatte Nordkorea drei Kurzstreckenraketen abgefeuert; diese seien offenbar als Teil einer Militärübung abgefeuert worden, hatte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums gesagt.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Nordkorea am Sonntag zum Verzicht auf Raketentests auf. "Ich hoffe, dass Nordkorea von weiteren derartigen Aktionen absieht", sagte er der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Ban forderte die Führung in Pjöngjang auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Ban setzt auf Russland
Die Vereinten Nationen seien bereit, den Dialog zu unterstützen. Ban sagte, er hoffe, dass Russland "seine Kontakte dazu nutzen" werde, "die Spannungen zu senken und den Dialog mit Nordkorea zu stärken". Ban hielt sich in Moskau auf, nachdem er am Freitag in Sotschi Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt hatte.
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist seit Monaten angespannt. Das isolierte kommunistische Nordkorea hatte Südkorea und den USA unter anderem mit Atomangriffen gedroht. Zuletzt schien sich die Lage auf der koreanischen Halbinsel jedoch wieder leicht zu entspannen. Nach US-Angaben zog Nordkorea in Position gebrachte Mittelstreckenraketen wieder ab.







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