Väter tatverdächtig
Kinder getötet: Familiendramen schocken F und NL
Der 38-jährige Niederländer war am 7. Mai tot in einem nahe gelegenen Wald gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Vater sich selbst erhängt hat. Der Mann hatte die Kinder am Vortag bei deren Mutter zu einem vereinbarten gemeinsamen Kurzurlaub abgeholt.
Das Verhältnis der geschiedenen Eltern galt Medienberichten zufolge seit Langem als sehr gespannt. Der Vater habe mehrfach mit einem "Familiendrama" gedroht, hieß es. Zu den konkreten Umständen des Todes der Kinder machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Dazu seien weitere Untersuchungen erforderlich.
Hunderte halfen bei Suchaktion
Die Leichen waren Sonntagmittag von einem Passanten zufällig in einem Wassergraben bei der Ortschaft Cothen unweit von Utrecht entdeckt worden. In den vergangenen Tagen hatten Hunderte Polizisten und freiwillige Helfer an verschiedenen Orten in den Niederlanden nach den Buben gesucht.
Auch Hubschrauber und ein Flugzeug der Luftwaffe beteiligten sich. Zeitweise hatten auch mehrere Spezialisten aus Deutschland die Suche unterstützt.
Familiendrama in Frankreich
Schock dann am Montag in Frankreich: Ein geschiedener Vater schnitt seiner fünfjährigen Tochter und dem zehn Jahre alten Sohn die Kehle durch. Die beiden Kinder lebten bei der Mutter und waren am Wochenende infolge eines eingeschränkten Besuchsrechts erstmals seit Langem wieder alleine bei dem in der Nähe von Lyon lebenden Mann.
Der Vater konnte kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen werden. Seine Ex-Frau hatte ihn blutverschmiert auf der Straße angetroffen, als sie die Kinder abholen wollte. Der aus Großbritannien stammende 48-Jährige habe laut Polizei bereits ein Geständnis abgelegt. Seine Ex-Frau hatte ihm bereits in der Vergangenheit Gewalttaten vorgeworfen und dadurch die Einschränkung des Umgangsrechts mit den Kindern erwirkt.







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