Suche läuft noch
Nach Schiffsunglück in Genua: Achte Leiche geborgen
Ein Mann wird allerdings immer noch vermisst. Dabei handelt es sich um einen 33-jährigen Mitarbeiter der Hafenbehörde. Die Suche wurde am Samstag mit zahlreichen Rettungskräften und einem Mini-Roboter unter Wasser fortgesetzt, berichteten italienische Medien. Die Rettungsmannschaften gehen davon aus, dass sich der Vermisste im obersten Teil des Kontrollturms befand, als dieser einstürzte.
Unglück forderte acht Todesopfer
Bei dem Unglück kamen acht Menschen ums Leben, vier Menschen wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen besserte sich die Lage der vier Überlebenden - lediglich ein Hafenmitarbeiter befand sich am Samstag noch mit mehrfachen Frakturen in kritischem Zustand.
Das Containerschiff "Jolly Nero" hatte den Tower aus noch ungeklärter Ursache gerammt, als es Richtung Neapel auslaufen wollte. Der Kontrollturm neigte sich durch die Kollision um 45 Grad, Gebäudeteile brachen ab und stürzten ins Wasser. Die Staatsanwaltschaft führt nun unter anderem gegen den Kapitän des Schiffes und einen Lotsen Ermittlungen wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung.







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