In die Ferne?
"Hochgebirgstouren, Safaris oder Reisen in Malariagebiete
sind für Babys und Kleinkinder zu vermeiden. Last- Minute- Reisen
in Tropengebiete sind ungeeignet, da die notwendigen Impfungen
micht mehr rechtzeitig durchgeführt werden können. Falls
du mit der Familie in hygienisch nicht unbedingt verlässliche
Länder wie Tunesien oder in die Türkei fährst,
solltest du mit dem Kinderarzt abklären, welche Kindermedikamente
mitgenommen werden sollten.
Besser für kleine Kinder ist ein Urlaub am
Bauernhof oder in einem Babyhotel. Dort gibt es meist auch Kinderbetten
und Wickelablagen - und du ersparst dir, alles mitzuschleppen.
Egal ob im Inland oder Ausland - auf jeden Fall muss man auf die
Sonne aufpassen: Babys nie der direkten Strahlung aussetzen! Jeder
Sonnenbrand im Kindesalter erhöht das Risiko einer späteren
Hautkrebserkrankung um das zwei- bis dreifache!
Im Flugzeug
Nütze die Möglichkeit vieler Fluglinien
bereits am Vortag einzuchecken - so erspart man sich die meist
mühsame Wartezeit am Flughafen mit quengelnden Babys. Im
Flugzeug raten die meisten Fluglinien dazu, den Loop- Belt (einen
Zusatzgurt, der am Gurt des Erwachsenen festgezurrt wird) zu verwenden.
Dies ist jedoch umstritten, da der Gurt im Notfall das Kind verletzt
oder wenn der Erwachsene nach vorne geschleudert wird das Kind
erdrückt werden kann. Auch das Festhalten des Kindes auf
dem Schoß bietet keinen Schutz. Bei einer Notlandung müsste
der Erwachsene urplötzlich etwa das 16- fache Körpergewicht
des Kindes festhalten. Als derzeit beste Lösung gelten mitgebrachte
Hartschalen- Autokindersitze (Maxi- Cosi), wenn sie am Sitz befestigt
werden können.
Im Zug
Der Autoreisezug ist mit kleinen Kindern und Babys
ideal: Man sitzt gemütlich im normalen Zugabteil bzw. im
Schlafwagen, kann sich in Ruhe um die Kinder kümmern und
hat genügend Bewegungsfreiheit. Die meisten Autoreisezüge
fahren über Nacht, man kann ausschlafen und am Urlaubsort
steht das eigene Auto bereit.
Im Auto
Wichtig ist, dass der Nachwuchs beim Spielen nicht
allzulange vom Hinausschauen abgehalten wird - sonst ist Übelkeit
vorprogrammiert. Um zu vermeiden, dass den Kiddies schlecht wird,
sollten Sie in gleichmäßigem Tempo fahren, ruckhaftes
Anfahren und Bremsen vermeiden und vor Kurven frühzeitig
den Fuß vom Gaspedal nehmen. Legen Sie jede Stunde eine
Pause ein.