Die Tat kam ans Tageslicht, als das blutverschmierte Neugeborene in ein Krankenhaus gebracht wurde und die Ärzte einen Zusammenhang zu der schwer verletzten Mutter herstellten.
Presseberichten zufolge ereignete sich die Tat in einem Dorf in der zentralen Provinz Boyaca. Eine der beiden mutmaßlichen Täterinnen sei zuvor selbst schwanger gewesen, habe aber ihr Kind durch einen Sturz verloren. Um ihren Freund nicht zu verlieren, habe die 16- Jährige den Verlust verschwiegen und gemeinsam mit ihrer 14- jährigen Cousine den grausamen Raub begangen, hieß es.
Die Zeitung "El Tiempo" zitierte den Arzt Ernesto Giraldo, dass nun vor allem die Gefahr von Infektionen bestehe. Die 18- Jährige war vom Zivilschutz entdeckt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort berichtete die Schwerverletzte, dass ihr das Kind geraubt worden sei. Die beiden minderjährigen Mädchen müssen sich jetzt unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten.