"Haaretz"-Bericht
Kritik an Netanyahu wegen Ferienhaus auf Staatskosten
Das Haus werde von der Familie des Ministerpräsidenten ausschließlich während der Ferien oder am Wochenende genutzt, ansonsten lebe der Regierungschef in seiner offiziellen Residenz in Jerusalem, hieß es in dem Zeitungsbericht. Die Enthüllung kommt für Netanyahu zu einem ungünstigen Zeitpunkt, schließlich will er im Juli einen Sparhaushalt mit Steuererhöhungen durchs Parlament bringen.
Doppelbett in Flugzeug einbauen lassen
Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass der konservative Ministerpräsident für derartige Schlagzeilen sorgt. Erst Mitte Mai hatten Zeitungen berichtet, Netanyahu habe sich für fast 100.000 Euro ein Doppelbett in das Flugzeug einbauen lassen, das ihn zur Beisetzung der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher nach London brachte.
Zumindest kein Eis mehr auf Staatskosten
Zudem stiegen die Wohn-und Repräsentationskosten (Haushalt, Empfänge, Garderobe, Maske) für den Regierungschef während seiner ersten Amtszeit von 2009 bis 2012 um fast 75 Prozent. Um der Kritik entgegenzuwirken hatte Netanyahu im Februar verkündet, auf seine geliebte - und von öffentlichen Geldern finanzierte - Eiscreme zu verzichten (siehe Infobox). Auf Wunsch des Premiers hin war laut Medienberichten ihm selbst, seiner Frau Sara und den beiden Söhnen bislang pro Jahr ein Betrag von 10.000 Schekel (2.000 Euro) zum Eis-Verzehr zur Verfügung gestellt worden.







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