Rosmulder hatte sich etwa zehn Kilometer vom Camp entfernt, wo er mit seiner Frau und vier Bekannten nach Gold geschürft hatte. Gleich nachdem er nicht zum Zeltlager zurückgekehrt war, hatten seine Kompagnons Alarm geschlagen. Immerhin war Rosmulder ohne Essen, Wasser und Streichhölzer unterwegs.
Rettungskräfte machten sich umgehend auf die Suche nach dem 52- Jährigen, konnten ihn aber nicht finden. Erst Tage später spürten ihn Spurensucher der Ureinwohner Aborigines auf.
"Mann, ich war komplett aus dem Häuschen", sagte Rosmulder, nachdem er das Laverton- Krankenhaus wieder verlassen durfte, wo er sich von seinem Abenteuer erholte. "Als sie mich gefunden haben, bin ich einfach zusammengebrochen, das war einfach alles zu viel auf einmal", berichtete der Kammerjäger.
Trotz seiner eiweißreichen Käfernahrung war er am Ende seines Ausflugs sehr schwach. Er hatte sich schon eine "schattige Kuhle" ausgesucht, um aufzugeben, als er plötzlich die Retter seinen Namen rufen hörte.