Aufgrund der vielen Gewinner sei es nicht möglich festzustellen, in welchen Orten die Gewinnlose gekauft wurden. Die Identität von Lottogewinnern wird in Italien jedoch so gut wie nie veröffentlicht. Offiziell bekannt wird immer nur, in welcher Annahmestelle - eine Bar oder ein Tabakladen - die richtigen sechs Kreuze gemacht worden sind. Dort versammeln sich dann meist noch am selben Abend zahlreiche Menschen, um zu feiern.
Der Super- Jackpot hatte zuletzt auch ausländische Tipper über die Alpen gelockt, so könnte manch einer der Glücklichen auch aus dem Ausland stammen. Mit dem Jackpot vom Samstag wird einer der weltweit prallsten Lotto- Töpfe, die es je gab, ausgeschüttet, hieß es in italienischen Medienberichten. Für den Stiefelstaat war es der fetteste Jackpot überhaupt.
129 Ziehungen in Folge hatte keiner der vielen Millionen Spieler die sechs Richtigen aus 90 getippt. Die Gewinnchance liegt beim "Superenalotto" bei nur 1 zu etwa 623 Millionen. Weil so lange niemand die richtigen Zahlen getippt hatte, konnte der Riesen- Jackpot seinen bisherigen nationalen Rekord - 147,8 Millionen Euro im August 2009 - noch übertreffen.
Vor einem Jahr hatte nach einem wochenlangen Ansturm auch aus dem Ausland ein Spieler in der toskanischen Ortschaft Bagnone den großen Jackpot geknackt. Seine Identität liegt bis heute im Dunkeln.