Verheerend
Im April über 100 US- Soldaten im Irak getötet
Bei einem Autobombenanschlag in der südirakischen Stadt Basra wurden nach Angaben einer Nachrichtenagentur mindestens 25 Menschen getötet. Andere Quellen berichteten hingegen nur von fünf Todesopfern. Die Agentur berichtete unter Berufung auf offizielle Angaben weiter über viele Verletzte im Zuge des Attentates.
Zwei weitere Autobomben wurden nach Angaben der Polizei noch rechtzeitig entdeckt und von Experten entschärft.
In Bagdad wurden drei US-Soldaten den Angaben zufolge am Sonntag bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. Der Anschlag kostete auch den irakischen Übersetzer das Leben. Ein vierter US-Soldat kam bereits am Samstag bei einer Schießerei im Osten der irakischen Hauptstadt ums Leben.
Nach Militärangaben verhinderten US-Soldaten am gleichen Tag in Taramija nördlich von Bagdad einen Anschlag auf eine Mädchenschule. Es war laut US-Armee das zweite Mal innerhalb eines Monats, dass Sprengsätze auf dem Gelände der Schule gefunden wurden.
Der Wiederaufbau des Iraks, der bisher bereits fast 400 Milliarden Dollar (293 Milliarden Euro) gekostet hat, sei von Ungewissheit und Verzögerungen geprägt, heißt es in einem 210-seitigen Bericht des Generalinspekteurs für den Wiederaufbau im Irak. Insbesondere die Sicherheitslage sei prekär. Zwar sei die Zahl der Anschläge zurückgegangen, doch seien sie inzwischen verheerender, heißt es in dem Dokument.







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