Drama nahe Paris
Illegaler Einwanderer stirbt nach Taser-Einsatz
Die Polizei war gegen Mitternacht in die Stadt Colombes in der Nähe von Paris zu einem Streit zwischen dem Mann und seinem Freund gerufen worden. Als die Personalien des Mannes kontrolliert werden sollten, habe dieser plötzlich einen großen Hammer gezückt und einen der Polizisten angreifen wollen. Auf seiner Flucht habe der Mann vier der acht Beamten verletzt.
Schwächeanfall in Aufzug
Der zweimalige Einsatz der Elektroschock-Pistole schien den Angaben zufolge anfangs keine Wirkung zu zeigen. Nach seiner Festnahme habe der 38-Jährige dann aber im Aufzug einen Schwächeanfall erlitten. Obwohl Helfer versuchten, den Bewusstlosen sofort zu reanimieren, kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.
Taser-Einsätze umstritten
Taser-Einsätze sind seit Jahren höchst umstritten und werden weltweit von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert, weil dabei immer wieder Todesfälle auftreten. Amnesty International hatte in einem Bericht festgestellt, dass von 2001 bis August 2008 in den USA 334 Menschen nach der Anwendung einer Taser-Waffe starben. Laut medizinischen Berichten und Erkenntnissen der Staatsanwaltschaften war in mindestens 50 Fällen der Schuss mit der Elektroschock-Pistole die Todesursache.







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