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24.09.2014 - 00:25

Hubschrauber crasht in Kran und stürzt ab: 2 Tote

16.01.2013, 14:14
Foto: AFP/ap / Video: APA
In der Londoner Innenstadt ist am Mittwochvormittag ein Hubschrauber bei dichtem Nebel mit einem Baukran am Dach eines Gebäudes kollidiert und danach auf eine dicht befahrene Straße gestürzt. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, 13 weitere Personen wurden verletzt. Feuerwehr, Polizei und Rettung waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der Hubschrauber war gegen 8 Uhr Ortszeit (9 Uhr MEZ) am Südufer der Themse mit dem Kran auf dem neu errichteten St. George Wharf Tower kollidiert und abgestürzt. Der Pilot des Helikopters, welcher von der südlichen Grafschaft Surrey in die nördlich von London gelegene Grafschaft Hertfordshire unterwegs war, kam laut Scotland Yard ums Leben, auch am Boden starb ein Passant. 13 Menschen wurden verletzt, sechs von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Nebel als Unfallursache

Zum Unglückszeitpunkt herrschte dichter Nebel über der britischen Hauptstadt, wodurch der Pilot den Kran nicht gesehen habe dürfte. Ein Sprecher des Hubschrauberlandeplatzes Battersea in London erklärte, der Pilot habe kurz vor dem Unglück wegen der schlechten Sicht um eine Landeerlaubnis angefragt.

Lauter Knall und Feuerball

Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, als der Hubschrauber des Typs Augusta AW 109 im Stadtteil Vauxhall in den Kran krachte. Die Maschine stürzte in einem Feuerball zu Boden und landete auf einer dicht befahrenen Straße in der morgendlichen Rushhour.

Durch den Absturz gerieten zwei Häuser sowie zwei Autos in Brand. Ein Passant berichtete, einer der Wagen sei explodiert, während der Fahrer darin festsaß. Der Mann wurde schwer verletzt von Feuerwehrleuten aus dem in Flammen stehenden Auto gerettet.

"Wie ein kleines Erdbeben"

Zur Zeit des Absturzes waren Hunderte Menschen in der Gegend unterwegs, "Ich hörte die Explosion - es war wie ein kleines Erdbeben", sagte eine Frau dem Sender Sky News. Augenzeuge Edmir Pishtar berichtete der BBC, er habe mit dem Kranführer gesprochen. "Er zitterte am ganzen Leib, er war spät dran und wollte gerade auf seinen Kran klettern", sagte Pishtar, der zum Zeitpunkt des Unglücks in seinem Transporter vor der Baustelle gewartet hatte.

Teile des Krans wurden durch die Kollision abgerissen und hängen nun an der Seite des Gebäudes. Einsatzkräfte arbeiten daran, sie sicher zu demontieren.

Weiträumige Evakuierungen

Der nur wenige Meter vom Unglücksort entfernt liegende Bahnhof Vauxhall sowie umliegende Straßen wurden umgehend gesperrt, Häuser wurden evakuiert. Die Londoner Feuerwehr war mit 60 Leuten vor Ort und konnte die Flammen am späten Vormittag schließlich löschen. Auch Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle.

Der Kran befand sich auf einem der höchsten Wohnhäuser Europas. Der 185 Meter hohe St. George Wharf Tower soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden und ist nach Angaben der Baufirma derzeit unbewohnt. Insgesamt entstehen dort 212 Wohnungen auf 52 Stockwerken.

AG/red
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