Kein Arzt vor Ort

Herztod am Airport: Österreicher starb in Thailand

Ausland
30.03.2013 16:55
Dramatische Szenen auf dem Flughafen der Touristen-Hochburg Phuket in Thailand: Kurz vor dem Heimflug vom Osterurlaub brach ein Österreicher vor den Augen seiner Ehefrau zusammen - trotz Reanimationsversuchen von Passagiere und einer Krankenschwester gab es für den Pensionisten aber keine Rettung mehr. Nun hagelt es Kritik.

Aufregung herrschte am Donnerstag gegen 20 Uhr in der Abflughalle des Phuket International Airports: Kurz bevor ein Austro-Ehepaar in den Qatar-Airways-Flieger steigen und in Richtung Heimat abheben wollte, sackte der laut örtlichen Behörden rund 70-jährige Mann zusammen.

Passagiere eilten zu Hilfe und versuchten, den Pensionisten zu reanimieren. Wenig später tauchte auch die einzige auf dem Flughafen stationierte Krankenschwester auf. Doch auch sie konnte den Urlauber nicht retten. Kurios: Laut Polizei starb der Österreicher vor Ort - laut Airport-Management habe er vor dem Transport ins Spital aber noch gelebt.

Möglicher Hintergrund der unterschiedlichen Angaben könnte der Versuch sein, einen Missstand zu vertuschen. Denn anders als international üblich, verfügt der belebte Flughafen über keinen diensthabenden Arzt. Nun schaltete sich auch die Politik ein.

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